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von Felix Seher am 31.10.2017 geschrieben
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Versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal

Versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal - © Nationalpark Hohe Tauern© Nationalpark Hohe Tauern

Versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal

Im Jahr 1995 machte sich ein Forscherteam auf die Suche nach Spinnen, Weberknechten, Heuschrecken & Co in Heiligenblut und fand 316 verschiedene Arten. Dabei konnte auch eine für die Wissenschaft neue Art entdeckt werden. Mehr als 20 Jahre später wird die versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal wieder erforscht.

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Versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal  - © Nationalpark Hohe Tauern© Nationalpark Hohe Tauern

Versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal

Ausgerüstet mit Keschern, Barberfallen und Bodensieben waren Christian Komposch und sein Team viele Tage im Gößnitztal unterwegs. Eine besondere Herausforderung stellte das Wiederauffinden der Flächen aus dem Jahr 1995 dar. Die Untersuchungsflächen befinden sich großteils im Nationalpark Hohe Tauern. 33 Gelände-Personentage, 8 Bodensiebproben, 80 Barberfallen, 50 Kescherproben, 75 Handfänge das ist die heurige Bilanz des Forscherteams. Auch das Wetter hat perfekt mitgespielt.

Versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal  - © Nationalpark Hohe Tauern© Nationalpark Hohe Tauern

Versteckte Artenvielfalt im Gößnitztal

In den nächsten Monaten stehen das Vorsortieren der Proben, die aufwendigen und schwierigen Bestimmungsarbeiten sowie die Auswertung der Daten an. Die standardisierten Erhebungsmethoden (z. B. Barberfallen) und die Bearbeitung durch dasselbe Forscherteam ermöglichen fundierte Aussagen zu den Veränderungen der Lebensräume und der tierischen Lebensgemeinschaften im Gößnitztal.

© Nationalpark Hohe Tauern© Nationalpark Hohe Tauern

Bemerkenswert ist der Nachweis zahlreicher Endemiten, also von Arten, die weltweit nur in Österreich oder den Alpen zu finden sind. Als kälteangepasste Eiszeitrelikte leben diese heute vor allem in hohen Lagen. Auffallende und große endemische Arten sind der Gletscherweberknecht oder der Gasteiner Geweihkanker. Die Auswertung der heurigen Funde und der Vergleich mit jenen aus den 1990er-Jahren wird zeigen, ob es zu lokalen Aussterbeprozessen oder der Verschiebung der Höhenverbreitung gekommen ist. Spannend wird insbesondere die Analyse der Ursachen wie z. B. Klimawandel oder geänderte Umweltbedingungen.

Milka unterstützt dieses und viele weitere Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt im  Nationalpark Hohe Tauern im Rahmen der Initiative "LilaLiebtGrün".

Über eine Veröffentlichung in Ihrem Medium würden wir uns sehr freuen. Vielen Dank!

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Mag. Katharina Aichhorn (0664 6202 330) gerne zur Verfügung.

Quelle

Elfriede Oberdorfer-Wuggenig
Öffentlichkeitsarbeit, Assistenz der Geschäftsführung

Nationalpark Hohe Tauern
Nationalparkverwaltung Kärnten
​Döllach 14
A-9843 Großkirchheim

Tel.: +43 / 4825 / 6161 - 812
Fax: +43 / 4825 / 6161 - 16
Mobil: +43 / 664 / 6202 395
E-Mail: elfriede.oberdorfer@ktn.gv.at
www.hohetauern.at
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