Hilfe DAHEIM statt ins Pflegeheim
„ Einen alten Baum soll man nicht verpflanzen! “ ... DAHEIMHILFE hat es sich zum Ziel gesetzt, jedem seiner Kunden eine individuelle Betreuung in den eigenen vier Wänden zu organisieren, damit ...
„ Einen alten Baum soll man nicht verpflanzen! “ ... DAHEIMHILFE hat es sich zum Ziel gesetzt, jedem seiner Kunden eine individuelle Betreuung in den eigenen vier Wänden zu organisieren, damit ...
... alle Familien und Menschen die Familien unterstützen wollen, sind bei uns herzlich willkommen ...
Viel Action, Spass, coole Location am Meer, Sonne und Strand, aber auch eine Menge Kultur, Sprachkurse, Fußballcamps und Sport. Das Mega Event am Abschlussabend ist die DISCO Party im Lignano Dance Club!
Wir designen Ihren WERBEAUFTRITT
für Internet oder Druck!
Suchmaschinenoptimierung & Onlinemarketing
für Ihr Unternehmen!
Allergien sorgen für große Einschränkungen der Lebensqualität. Lassen Sie sich von mir helfen! „nebenwirkungsfrei“

Spittal an der Drau im Kreuzungsbereich von Unterem Drautal, Liesertal, Millstätter See, Nockberge und Mölltal ist das Zentrum Oberkärntens. Die ca. 16.000 Einwohner zählende Stadt ist Stadtgemeinde und zugleich Hauptstadt des gleichnamigen Bezirkes.
Spittal liegt zwischen dem Lurnfeld und dem Unterem Drautal. Von Norden nach Süden durchfließt die Lieser die Stadt und mündet dann in die Drau. Ebenfalls südlich von Spittal liegt der „Hausberg“ der Spittaler, das Goldeck. Das Gemeindegebiet von Spittal erstreckt sich zum Teil über das Südufer des Millstätter Sees.
Die Stadtgemeinde ist in die sieben Katastralgemeinden Amlach, Edling, Großegg, Molzbichl, Olsach, Spittal an der Drau und St. Peter-Edling gegegliedert und umfasst 27 Ortschaften.
Zur Geschichte:
1191 stifteten Graf Otto II. von Ortenburg und sein Bruder, der Archidiakon Hermann I. von Ortenburg, am Lieserufer nahe der heutigen Stadtpfarrkirche ein Hospital (Spittl) mit Kapelle, was der Salzburger Erzbischof Adalbert in einer Urkunde am 11. April 1191 bestätigte. Das für den Ort namensgebende Spital war für die Versorgung von Pilgern bestimmt, die über den Katschberg und die Radstädter Tauern nach Süden zogen. Die sich bildende Siedlung am rechten Lieser-Ufer stand unter dem Schutz einer Turmburg der Ortenburger, die wahrscheinlich an der Stelle des heutigen Schlosses stand.
1242 wurde Spittal zum Markt erhoben, die verkehrsgünstige Lage an der Mündung von Möll und Lieser in die Drau sowie die Maut- und Flößereirechte auf der Drau bewirkten eine erste wirtschaftliche Blüte. 1324 wird der Markt als Sitz eines Landrichters erwähnt. 1403 erhielt Spittal das Recht, vier mehrtägige Jahrmärkte und einen Wochenmarkt abzuhalten. 1408 bekamen sie die Ausschließlichkeitsrechte für die Drau-Flößerei und die Eisentransporte aus der nahen Krems bei Gmünd. Die Gmünder mussten das Eisen von den Spittalern transportieren lassen und hier verzollen. Nach dem Aussterben der Ortenburger 1418 kam die Herrschaft über die Grafen von Cilli an die Landesherren, die Habsburger. Friedrich III. konnte die Grafschaft gegen Ansprüche der Grafen von Görz behaupten. 1457 erhielt Spittal das Recht, Richter und Rat selbst zu wählen.
1478 wurde der Markt von den in Kärnten einfallenden Türken zerstört, in den darauf folgenden Jahrzehnten beendeten Fehden, Bauernaufstände und der Krieg mit den Ungarn unter Matthias Corvinus, die eine jahrelange Besatzung der gesamten Region zur Folge hatte, beendeten den Wohlstand; 1522 brannte der Markt schließlich völlig ab. Das Hospital wurde danach am östlichen Lieserufer neu aufgebaut und beherbergt heute die FH Technikum Kärnten.
1524 erhielt Gabriel von Salamanca die Grafschaft Ortenburg, ein Spanier und Günstling von Ferdinand I.. Er ließ ab 1533 das Schloss Porcia im Renaissance-Stil errichten. Seine Nachkommen nannten sich nach der Grafschaft Ortenburger. Das Gebiet war weitgehend protestantisch, als im Zuge der Gegenreformation im Jahr 1600 eine bewaffnete Kommission unter dem Landeshauptmann, Graf Johann von Ortenburg, die Bevölkerung unter Androhung von Verbannung und Enteignung zum Wiedereintritt in die katholischen Kirche zu zwingen versuchte.
1662 wurden die aus Frankreich gebürtigen Fürsten Porcia Grund- und Schlossherren. Im 18. Jahrhundert kam es zu einer zweiten wirtschaftlichen Blütezeit infolge der aufstrebenden Eisenindustrie und dem damit verbundenen Handel und Gewerbe. Diese Blütezeit endete 1797, als der Markt im Zuge der Franzosenkriege abbrannte. 1809 kam es nahe Spittal erneut zu Kampfhandlungen mit den Truppen Napoleons, ganz Oberkärnten und Osttirol fielen daraufhin durch den Frieden von Schönbrunn an Frankreich, und Spittal wurde dem Département Carinthie in der französischen Provinz Illyrien zugeteilt. Nach dem Ende der Koalitionskriege wurde dieser Status aber schon im Jahr 1814 beendet. 1829 brannte der Markt abermals ab.
Nach der Bildung der Gemeinden im Österreichischen Kaiserreich 1849/50 wuchs der Markt Spittal 1865 durch die Eingemeindung der sechs Ortsgemeinden Baldramsdorf, Molzbichl, Edling, Lendorf, Lieserhofen und Amlach zwischenzeitlich zur Großgemeinde heran, schrumpfte jedoch schon 1886/67 fast auf die ursprüngliche Größe zurück. Seither wurden lediglich St. Peter-Edling (1964) und Molzbichl (1973) erneut eingemeindet, zudem wurden 1973 Gebietsteile von Millstatt und Ferndorf angeschlossen, wodurch Spittal einen Anteil des Millstätter See Südufers erlangte.
Im Herbst 1919, während des Kärntner Abwehrkampfes, war Schloss Porcia für einige Zeit Sitz der Kärntner Landesregierung. In Erinnerung daran wurde Spittal anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums der Kärntner Volksabstimmung 1930 zur Stadt erhoben.
In der Zeit des Nationalsozialismus war Spittal neben Wolfsberg und dem Loiblpass der einzige Standort eines Arbeitslagers in Kärnten. Zwei Russen-Friedhöfe erinnern an diese Zeit. 1944 wurde der Bahnhof bombardiert, Krater von fehlgeleiteten Geschossen befinden sich heute noch im Wald des Stadtteils "Fratres".
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt von den Briten besetzt und von Graz aus regiert.
Quelle: Wikipedia